Familienbeihilfe Neu

Durch die Schaffung eines durchgängigen IT-Verfahrens kommt es zu einer Senkung der Verwaltungskosten sowie zu Zeitersparnissen und Vereinfachungen für BürgerInnen durch den Entfall von bisher notwendigen Behördenwegen.

Projekt verläuft wie geplant

Fortschritt

14%
14%

verstrichene Zeit

28%
28%

der Meilensteine abgeschlossen

0%
0%
Ziele
  • Schaffung eines durchgängigen neuen IT-Verfahrens in Anlehnung an die derzeitige IT-Architektur
  • Einsatz automatisierter Prüfmechanismen (Optimierung der Prozessabläufe)
  • Umsetzung einer weitgehend automatisierten Prüfung (durch die IT) u.a. durch die Nutzung interner Datenbanken (z. B. Abgabeninformationssystem) und externer Register/Datenbanken (z.B. ZPR, Schülerdatenbank)
  • Implementierung einer risikoorientierten Anspruchsüberprüfung (die Fallauswahl für die Überprüfung erfolgt aufgrund definierter und hinterlegter Risikokriterien)
  • Senkung der Verwaltungskosten durch Einsparung manueller Bearbeitungsschritte und den Wegfall der Ausstellung von Nachweisen/Bescheinigungen (sowohl beim BMF als auch bei anderen Organisationen/Behörden, z. B. den Universitäten usw.)
  • Zeitersparnis und Vereinfachung für die Bürgerinnen durch den Wegfall von Behördengängen (z. B. antraglose Gewährung der Familienbeihilfe, automatische Verlängerung der Familienbeihilfe bis zum voraussichtlichen Ende der Schulausbildung, keine Vorlage von Erfolgsnachweisen bei Studierenden)
  • Schaffung papierloser Büros durch Scanning (rechtliche Voraussetzungen dazu liegen vor) und Nutzung anderer Eingangskanäle (z. B. FON, ZPR)
  • Reduktion des Verwaltungsaufwandes durch weitgehende Automatisierung (Entfall der Eingabetätigkeit durch Auslesen der Antragsdaten mittels OCR-Software, Datenübermittlung durch ZPR usw.)
  • Implementierung des Datenaustausches mit der EU bzw. EWR-Staaten (laufendes EGDA-Projekt des HVSV)
  • Verhinderung/Minimierung von Manipulationsmöglichkeiten durch eine effektive Risikoanalyse und Reduktion von Rückforderungen durch frühzeitiges Erkennen von Risikofällen
Beschreibung des Fortschritts

Nach intensiven Vorbereitungen wurde am 1. März 2017 das Projekt FABIAN gemeinsam mit BMF, BMFJ und BRZ offiziell gestartet. Es handelt sich um ein IT-Projekt mit einer Laufzeit bis Juli 2019. Aktuell erfolgt die Gesamtplanung des Projektes über die gesamte Phase, weil die IT-Umsetzung schrittweise erfolgen wird (Releaseplanung).

Timeline
10/2016
Start
03/2019

Die Ablöse des derzeitigen Familienbeihilfenverfahrens und Implementierung des neuen Verfahrens soll in mehreren Schritten erfolgen – Zeithorizont für die Fertigstellung

03/2019
Ende
10/2016
Start
03/2019

Die Ablöse des derzeitigen Familienbeihilfenverfahrens und Implementierung des neuen Verfahrens soll in mehreren Schritten erfolgen – Zeithorizont für die Fertigstellung

03/2019
Ende
Beschreibung

Das neue Familienbeihilfenverfahren „FABIAN“ bringt durchgängig elektronische Prozesse rund um die Beantragung und Gewährung von Familienbeihilfe. Durch die Nutzung interner und externen Datenbanken und Register kommt es für die Bürgerinnen und Bürger zu Zeitersparnis und Vereinfachung auf Grund des Entfalls von Behördengängen (z. B. antraglose Gewährung der Familienbeihilfe, automatische Verlängerung der Familienbeihilfe bis zum voraussichtlichen Ende der Schulausbildung, keine Vorlage von Erfolgsnachweisen bei Studierenden). Für die Verwaltung bringt FABIAN Einsparungen durch den Entfall manueller Bearbeitungsschritte und händischer Ausstellung von Nachweisen/Bescheinigungen (sowohl beim BMF als auch bei anderen Organisationen/Behörden wie z. B. den Universitäten).